KRISENSCHAUPLATZ I: Griechenland

Die EUROPÄISCHE GEMEINSCHAFT FÜR KULTURELLE ANGELEGENHEITEN richtet den Fokus ihres ersten KRIS€NFESTS auf den Krisenschauplatz Griechenland.

Ausgerechnet das vermeintliche Mutterland der Demokratie und des Theaters wurde 2009 zum Mutterland der Krise gemacht. Seither zeigt das „fleißige“ und – noch – mit der Bestnote AAA bedachte Deutschland mit dem Finger auf die südlichen Bankrotteure.

Griechenland ist seit alters her ein Schauplatz des „eigentlichen“ Europas. Doch Griechenland ist weder Geburtsland der Demokratie noch Ursprungsland der Krise. In beiden Fällen handelt es sich um Projektionen. Projizierte man in der Vergangenheit Sehnsüchte in ein antikes Griechenland, um europäische Kultur zu definieren, projiziert man heute in den Schauplatz Griechenland das eigene Dilemma.

Arme Griechen.

Was wir erleben, ist nichts anderes als ein Schuld- und Schuldenexport mit einem deutschen Exportweltmeister.

Was Griechenland und andere europäische Länder aber in zunehmendem Maße brauchen ist keine Schuldzuweisung, sondern solidarische Lastenteilung.

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