KRIS€NFEST

Die Intention der Reihe KRIS€NFEST ist es, eine mehrdimensionale und intermediale, inhaltliche wie ästhetische Auseinandersetzung mit der Wirtschafts-, Finanz- und Eurokrise herbeizuführen, um so, gemeinsam mit dem Berliner Publikum und Theatermachern aus den am stärksten von der Krise betroffenen Ländern Europas, eine kritische Gegenöffentlichkeit zu schaffen, welche sich der gängig einseitigen und stigmatisierenden Berichterstattung durch die Medien entgegenstellt. Nicht der Börsenticker oder die Nervosität der Märkte, nicht die Ratingagenturen oder der Chef der Deutschen Bank sollten entscheiden über das zukünftige Zusammenleben in Europa.

Der Gedanke zu den KRIS€NFESTen entstand im Rahmen einer akademischen Studienreise von Theaterwissenschaftlern der FU Berlin nach Athen. Bei einem Treffen mit den Studenten der „National Drama School of Athens“ zeigte sich eines sehr deutlich: Vor allem der direkte Kontakt, Austausch und Dialog mit den Menschen vor Ort sind die Voraussetzung für eine wirkliche Auseinandersetzung. Nur das hilft verstörende wie auch aktivierende Impulse zu setzen. Aus dem Verstehen muss ein Solidarisieren, muss ein Aufbegehren werden. Verständnis allein ist nicht genug. Daher will die „Europäische Gemeinschaft für kulturelle Angelegenheiten“ den Kunst- und Kulturschaffenden aus den betroffenen Ländern eine Plattform bieten, Einblicke in ihre Arbeit und ihren Alltag mit einem engagierten Berliner Publikum zu teilen.

KRIS€NFESTe schließen nicht aus, sondern laden ein!

Jedes KRIS€NFEST setzt sich intensiv mit einem KRISENSCHAUPLATZ auseinander. Hierfür wird zu Beginn des Abends im Programmpunkt KRISENTHEATER eine Theaterarbeit aus dem jeweiligen Land aufgeführt, die sich explizit mit den jeweilig aktuellen Lebens-umständen auseinandersetzt. Anschließend wird eine weitere Gruppe aus Kunst- oder Kulturschaffenden anhand einer Lecture-Performance ihre Probleme in der täglichen Arbeit darlegen. Hierauf bietet der Programmpunkt KRISENGESPRÄCH einerseits die Möglichkeit, die Theatermacher zu ihrer Arbeit, der Lage in ihrem Heimatland, den Auswirkungen der Krise auf die Theaterlandschaft zu befragen und anderseits mit weiteren spannenden Experten und Gästen zu diskutieren. Das daran anschließende KRISENKONZERT mit Musikern aus dem jeweiligen Land leitet das den Abend abschließende TRINKFEST ein, bei dem zusammen gegessen, getrunken, getanzt und gefeiert wird.

Kris€nFest arbeitet gegen die Beziehungskrise!

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